20ausbildung im fokus »ICH HASSE FRÜH AUFSTEHEN!« SO KOMMST DU MORGENS BESSER KLAR bereits fünf Minuten, um sich deutlich fitter zu fühlen. Auch eine etwas kühlere Dusche kann den berühmten Wach- macher-Effekt haben – selbst wenn dieser Tipp nicht bei je- dem beziehungsweise jeder Begeisterung auslöst. Mit etwas Positivem starten Wenn der Morgen nur aus Hektik besteht, fällt das Aufste- hen automatisch schwerer. Versuche deshalb, etwas einzu- planen, worauf du dich freuen kannst. Das kann ein guter Kaffee sein, ein leckeres Frühstück oder ein paar Minuten Zeit für deine Lieblingsmusik. Kleine Rituale machen den Tagesstart angenehmer und sor- gen dafür, dass der Morgen nicht nur als notwendiges Übel empfunden wird. Akzeptiere deinen inneren Langschläfer Nicht jeder Mensch springt morgens voller Energie aus dem Bett. Das ist völlig normal. Manche sind morgens besonders leistungsfähig, andere laufen erst später am Tag zur Höchst- form auf. Deshalb solltest du dich nicht mit den vermeintli- chen Super-Frühaufstehern vergleichen. Wichtiger ist, herauszufinden, was dir persönlich hilft. Vielleicht brauchst du etwas mehr Zeit am Morgen, vielleicht funktioniert eine feste Routine besonders gut. Jeder Mensch tickt anders. Fazit: Auch Morgenmuffel können den Tag mit einem Lächeln beginnen Wenn du morgens nur schwer aus den Federn kommst, musst du das nicht einfach hinnehmen. Mit ausreichend Schlaf, festen Gewohnheiten, etwas Bewegung und einem positiven Start in den Tag lässt sich das Aufstehen deutlich angenehmer gestalten. Und wer weiß: Vielleicht wird aus dem überzeugten Morgenmuffel irgendwann doch noch ein Mensch, der den ersten Kaffee des Tages mit einem Lächeln genießt. Text: mk Der Wecker klingelt. Du drückst einmal auf Snooze, dann noch einmal – und plötzlich sind wieder zehn Minuten vorbei. Wenn du dir morgens am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würdest, bist du nicht allein. Für viele Menschen ist frühes Aufstehen alles andere als ein Vergnügen. Die gute Nachricht: Auch wenn du kein geborener Frühaufsteher bist, gibt es einige Tricks, mit denen der Start in den Tag deutlich leichter wird. Der Kampf beginnt oft schon am Abend Ein guter Morgen startet meist am Vorabend. Wer spät ins Bett geht und dann trotzdem früh raus muss, hat natürlich schlechte Karten. Deshalb lohnt es sich, auf regelmäßige Schlafzeiten zu achten. Dein Körper liebt Routine. Wenn du möglichst zur gleichen Zeit ins Bett gehst und aufstehst, fällt das Aufwachen mit der Zeit leichter. Auch die letzte Stunde vor dem Schlafengehen spielt eine wichtige Rolle. Handy, Tablet oder Laptop können das Ein- schlafen erschweren. Statt noch durch soziale Medien zu scrollen, helfen ein Buch, ruhige Musik oder einfach ein paar entspannte Minuten auf dem Sofa. Nicht mit dem Wecker kämpfen Viele Menschen stellen ihren Wecker extra früh, um noch ein paar Mal die Schlummertaste drücken zu können. Klingt verlockend, bringt aber oft das Gegenteil. Der Körper wird immer wieder aus dem Schlaf gerissen und fühlt sich danach noch müder als zuvor. Besser ist es, den Wecker möglichst auf die tatsächliche Auf- stehzeit zu stellen. Sobald er klingelt, heißt es: aufstehen, Licht an und raus aus dem Bett. Je schneller du in Bewegung kommst, desto eher verschwindet die Müdigkeit. Licht ist dein bester Freund Besonders in der dunklen Jahreszeit fällt das Aufstehen schwer. Licht signalisiert deinem Körper, dass der Tag beginnt. Öffne deshalb direkt nach dem Aufstehen die Vorhänge oder schalte eine helle Lampe ein. Wer die Möglichkeit hat, kann sogar ein paar Mi- nuten an die frische Luft gehen. Tageslicht und Bewegung bringen den Kreislauf in Schwung und helfen dem Körper, wach zu werden. Bewegung statt Bettdecke Du musst morgens keinen Marathon laufen. Schon ein paar Dehnübungen oder ein kurzer Spaziergang können Wunder wir- ken. Bewegung aktiviert Muskeln, Kreislauf und Gehirn. Oft reichen m o c . e b o d a . k c o t s , h c s o r b r e i v a J ©